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1914: Shells of Fury - Die Schalen des Zorns (PC)

Release:
27.09.2006
Genre:
Simulation
Publisher:
rondomedia GmbH

Shells of Fury im Test

21.11.2006 12:00 Uhr
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Neu
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Ob »Schalen des Zorns« ein guter Titel für eine U-Boot-Simulation ist? Der Inhalt ist jedenfalls grundsolide.

Mit etwas Übung sitzt fast jeder Schuss mit dem Deckgeschütz. Allerdings müssen Sie sehr nah ran, bei bewaffneten Feinden Selbstmord. Mit etwas Übung sitzt fast jeder Schuss mit dem Deckgeschütz. Allerdings müssen Sie sehr nah ran, bei bewaffneten Feinden Selbstmord. Ihren großen Auftritt hatten die U-Boote im Zweiten Weltkrieg. Doch bereits im Ersten drückte die neue Waffengattung demKampf ihren Stempel auf. Nicht zuletzt durch die Versenkung des Passagierdampfers Lusitania im Jahr 1915, die den Kriegseintritt der USA beschleunigte.

Hunter of Fury 3


Shells of Fury verleiht Ihnen das Kapitänspatent für einen von vier Bootstypen, mit denen Sie eine komplette Kampagne von 1914 bis 1918, historische Missionen oder nach Wunsch generierte Gefechte bestreiten.

Die Feindfahrten laufen prinzipiell genauso ab wie bei Silent Hunter 3. Sie schippern bei maximaler Zeitbeschleunigung auf der Seekarte ins Einsatzgebiet, wo Ihre Mannschaft automatisch nach Feindschiffen Ausschau hält.

Ran an den Feind


Der Erzfeind des U-Boots: der Zerstörer. Sofern Sie rechtzeitig abtauchen, können Sie den Häschern aber fast immer entkommen. Der Erzfeind des U-Boots: der Zerstörer. Sofern Sie rechtzeitig abtauchen, können Sie den Häschern aber fast immer entkommen. Haben die Matrosen einen Kahn erspäht, geht es auf Tauchstation und Abfangkurs. Periskop ausfahren, Ziel erfassen, die Schusslösung kalkuliert der Bordrechner. Sofern man Sie nicht entdeckt oder der Aal versagt, schickt er das Opfer auf den Meeresgrund. Nur größere Pötte wie Schlachtschiffe brauchen mehrere Treffer. Kleinere Kutter können Sie auch mit der leicht zu bedienenden Bordkanone versenken. Überhaupt gestaltet sich das Spiel einfacher als die Konkurrenz.

Nach getaner Arbeit geht?s zurück zum Heimathafen. Gelegentlich wird der Alltag durch Spezialaufgaben wie Minenlegen aufgelockert. Wobei das eigentlich Spannende wie üblich das Anschleichen und Verschwinden ist.

   
Redaktion Cynamite
Vertane Chance
Ich kann die (verhaltene) Euphorie des Kollegen Steidle nicht ganz nachvollziehen. Ja: Für ein Erstlingswerk eines winzigen Teams ist Shells of Fury tatsächlich erstaunlich gut. Im direkten Vergleich mit Silent Hunter 3 allerdings lässt mich das Spiel ziemlich kalt. Atmosphäre? Fehlanzeige. Selbst Oldie Aces of the Deep bot zu DOS-Zeiten eine sprechende Crew, zahlreiche U-Boot-Sounds und (ganz wichtig) einen Plattenspieler, der mit dem Tipperary-Song für Stimmung sorgte. All das fehlt in Shells of Fury. Da zudem auch kein Crewmanagement vorhanden ist, und nur auf der Brücke ein einzelner Matrose unbeweglich auf den Horizont starrt, stellt sich bei mir zu keiner Zeit das Gefühl des »Dabeiseins« ein. Genau das aber erwarte ich von einer U-Boot-Simulation.
   
Mitglied

21.11.2006 12:00 Uhr
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